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In 5 Schritten zum Social Media-Konzept

Hallo zusammen!

Gerade bin ich auf eine interessante Infografik gestoßen, die den Anstoß für diesen Beitrag gegeben hat.

Jedes Unternehmen, dass Social Media effektiv nutzen will, benötigt ein klares Konzept um in diesem Bereich wirklich erfolgreich zu sein. Man kann dabei grob 5 Phasen unterscheiden:

1)Recherche

In dieser Phase geht es vor allem darum herauszufinden, wie sich das Unternehmensumfeld (Wettbewerber, Kunden) in den verschiedenen Social Networks verhält. Nutzen die Kunden eher Twitter, Facebook oder Google+ ? Welchen Ansatz haben die Wettbewerber gewählt und wie erfolgreich ist dieser? Dies sind die Fragen, die sich hier stellen und die beantwortet sein sollten, bevor man in die zweite Phase eintritt.

2)Strategieformulierung

Hier sollte, basierend auf den Ergebnissen von Phase 1, die Markenpersönlichkeit definiert werden. Wie soll der Kunde angesprochen werden? Dies beginnt schon bei der Frage, ob man das „Du“ oder das „Sie“ verwendet, erstreckt sich aber auch auf Aspekte wie das generelle Design der Markenpräsenz (nüchtern/bunt, jugendlich/erwachsen etc.).

Außerdem sollte in dieser Phase überlegt werden, ob man in den Social Networks „normale Werbung“ schalten will oder ob man eher darauf setzt, die Markenpräsenz in das Netzwerk einzubetten und auf den daraus resultierenden Werbeeffekt zu setzen (eine Kombination ist hier natürlich auch möglich). Zu guter letzt sollte dann noch festgelegt werden, welche Kriterien zur Messung des Erfolgs des Social Media Auftritts begutachtet werden sollen (Seitenaufrufe? Kommentare im Blog? Teilnehmer an Gewinnspielen?).

3)Entwicklung

In Phase 3 geht es dann darum, die vorher formulierte Strategie in die Tat umzusetzen. Die verschiedenen Accounts und Präsenzen müssen angelegt werden (Twitter, Facebook, Google+, WordPress,Pinterest etc.), das Design muss angewandt werden und natürlich muss auch der spezifische Inhalt erstellt werden.

Zudem sollte man für diesen Inhalt auch einen Plan aufsetzen, damit den Usern mit Regelmäßigkeit neuer Inhalt geboten werden kann (z.B.: 3 neue Blogposts pro Woche, täglich eine Frage an die User auf der Facebook-Wall etc.).

4)Engagement

Nun geht es darum, die Accounts mit Leben zu füllen. Die verschiedenen Kanäle bzw. Accounts müssen sinnvoll miteinander verknüpft werden, Userfragen oder -kommentare müssen beantwortet werden, Kampagnen müssen gestartet bzw. weitergeführt werden und natürlich muss man genau darauf achten, wie der eigene Social Media-Auftritt bei den Usern ankommt. Hier empfiehlt sich zum Beispiel eine Google-Suche in Foren oder ählniches, so dass man auch die Kommentare ausserhalb der eigenen Accounts verfolgen und gegebenfalls darauf reagieren kann.

5)Erfolgsmessung

In der fünften und letzten Phase geht es dann schließlich darum, den Erfolg der eigenen Social Media-Strategie zu messen. Dabei greift man auf die in Phase 2 formulierten Kriterien zurück und kann so sehr gut ablesen, wie erfolgreich der eigene Auftritt ist. Ebenso kann man dadurch sehen, wo es noch Luft nach oben gibt.

Wie die unten stehende Infografik zeigt, sind die 5 Phasen teil eines Kreislaufs. Das heißt für ein Unternehmen natürlich: Nachdem Phase 5 abgeschlossen ist und man Erkenntnisse über den eigenen Social Media-Erfolg gesammelt hat gilt es, diese wieder in die Social Media-Strategie einfliessen zu lassen und zu den Kreislauf wieder von vorne zu beginnen.

Natürlich möchte ich euch zum Abschluß die erwähnte Infografik nicht vorenthalten:

JustSearchSEO.co.uk - The Social Media Process

Was meint ihr? Ist alles wichtige in Post und Infografik untergebracht oder gibt’s weitere Ideen?

Bis die Tage!

-Dominik

Google baut seine Suche um

Hallo zusammen!

Wie Google bekannt gegeben hat beginnt man damit, die eigene Suchmaschine stückweise umzubauen. Ziel von Google ist es, eine semantische Suche zu ermöglichen. Das bedeutet, dass man zum Beispiel bei der Suche nach dem Begriff Chiemsee sucht, erhält dann nicht wie aktuell zuerst die offizielle Seite oder den Wikipedia-Eintrag. Stattdessen werden dem Suchenden dann zunächst einige Attribute (in diesem Fall zum Beispiel die geografische Lage des Sees) angezeigt.

Durch die Daten, die Google in der vergangenen Zeit über seine Suchmaschine gesammelt hat, ist es Google daher bei der Suche dann auch möglich, bei doppeldeutigen Begriffen nach dem Begriff zu suchen, der am wahrscheinlichsten auf den Nutzer zutrifft (ZEIT Online verwendet hier das passende Beispiel ‚Jaguar‘ => Auto / Tier).  Damit würde Google dann auch die wohl größte Schwäche der bisher vorhandenen semantischen Suchmaschinen wie z.B. Wolfram Alpha ausmerzen, denn diese haben Probleme, eben solche Unterschiede zu „verstehen“.  So soll Google dann später auch ausformulierte Fragen können, bei denen heute meiste als erste Suchergebnis gutefrage.net oder ähnliches angezeigt wird.

Die ganze Umstellung soll nicht von heute auf morgen erfolgen, sondern sich über einen Zeitraum von mindestens mehreren Monaten oder sogar Jahren  erstrecken. Ziel ist es, die Verweildauer der Nutzer auf Google zu erhöhen, um so zum Beispiel auf Facebook aufzuholen und über die semantische Suche Ergebnisse mit größerer Relevanz anzeigen zu können, was sich natürlich auch positiv auf die geschalteten Anzeigen auswirken würde.

Und natürlich muss das ganze auch im Zusammenhang damit gesehen werden, dass Google seine Suche mehr auf Google+ ausrichten will. Insgesamt sieht es also so aus, als ob es bei der SEO auch weiterhin spannend bleibt 😉

Und, was haltet ihr von der semantischen Suche? Kommentare sind gerne gesehen.

Weiterführende Links:

Google-Suche wird semantischer >> zeit.de

Google Gives Search a Refresh >> The Wall Street Journal

Wolfram Alpha

Social Media Neuigkeiten – Woche 10

Hallo zusammen!

Es ist mal wieder Zeit für die Social Media Neuigkeiten dieser Woche. Dann legen wir direkt mal los!

Facebook führt Interessenlisten ein:

Facebook hat diese Woche die neuen Interessenlisten eingeführt. Mithilfe dieser kann man verschiedene Listen für Facebook-Kontakte oder Seiten anlegen und so den eigenen News Feed filtern. Es lassen sich verschiedene Typen von Listen anlegen (öffentlich , privat oder nur für die eigenen Kontakte zu sehen) und andere können den öffentlich Listen folgen. Hier ein kleiner Screenshot zur Illustration:

Facebook-Interessenliste

Pinterest erzeugt mehr Link-Traffic als Twitter:

Erstmalig soll Pinterest im Februar 2012 mehr Link-Traffic generiert haben als Twitter. Obwohl Pinterest noch nicht „Free for all“ ist, sondern man einen Einladungslink benötigt oder sich auf einer „Warteliste“ eintragen muss, konnte laut dem Online-Dienst Shareaholic mit 1,05 Prozent der Anteil von Twitter mit 0,82 Prozent deutlich getoppt werden.  Facebook ist allerdings mit 6,38 Prozent noch ein ganzes Stück entfernt. Aber wie gesagt, Pinterest ist ja noch relativ neu…

Neues WordPress-Plugin trackt den Status Social Media-Nutzern:

WordPress hat ein neues Plugin eingeführt, dass WordPress-User für ihren Blog verwenden können. Dieses Tool mit dem schönen Namen Social-Media-Detection-Plugin liest den Login-Status der Blogbesucher auf Google, Facebook und Twitter aus und bindet diese in Google Analytics ein. Dieses kleine Tool kann somit helfen, die eigenen Martketingtätigkeiten in den Social Networks zielgenauer auf die Besucher auszurichten. Vor allem ist es natürlich ein ziemlich kostengünstiger Weg, um an diese Daten zu kommen.

Tools – Peer Perks:

Peer Perks ist zwar im engeren Sinne nicht unbedingt ein Tool, aber trotzdem definitv einen Blick wert. Wer bei Twitter und Facebook aktiv ist, kann sich registrieren und erhält kostenlose Produktproben. Über diese Produkte kann man den bei über das eigene Twitter- oder Facebook-Profil berichten und je aktiver man beim teilen ist, desto mehr Produkte kann man von Peer Perks zur Probe erhalten. Sowohl für User als auch für Firmen ein ziemlich interessantes Konzept. Ein ähnliches Tool ist übrigens AvalanShare.

Tools – Pin A Quote:

Pin A Quote ist ein Browser-Addon, dass es erlaubt,  jeden Text im Internet zu markieren und diesen als Bild direkt an die eigene Pinterest-Pinnwand zu pinnen.

So, das war’s auch schon wieder für diese Woche. Fehlen nur noch die….

Weiterführende Links:

WordPress-Plugin trackt Status von Social Media-Nutzern >> t3n.de

New YouTube Changes >> socialmediaexaminer.com

 

Social Media Neuigkeiten – Woche 9

Hallo zusammen,

 

es ist mal wieder Zeit für die Neuigkeiten aus der Welt der Social Media!

Facebook-Timeline-Design für Seiten:

Seit dem ersten März gibt es das neue Timeline-Design für Facebook-Seiten. Zwar haben noch längst nicht alle großen Marken Ihre Seiten umgestellt, aber einige sind bereits dabei, zum Beispiel Red Bull, n-tv oder Fanta. Insgesamt schauen diese ersten Versionen schon recht gut aus, obwohl es natürlich wie bei allen derartigen Neuerungen seine Zeit dauern wird, bis alles „sitzt“.

Twitter verkauft alte Tweets:

Zugegeben, zunächst klingt die Zeile vielleicht etwas komisch. Tatsache ist allerdings, dass Twitter eine Kooperation mit dem Unternehmen DataSift eingegangen ist. Durch diese Kooperation wird die Firma über einen speziellen Cloud-Service allen interessierten Unternehmen die Möglichkeit geben, das über Twitter auflaufende Feedback in deutlich größerem Umfang zu analysieren.

Facebook die wertvollste Social Media-Marke:

Eine neue Studie bestätigt, was die meisten von euch sich sicher schon länger gedacht haben: Facebook ist die wertvollste Social Media-Marke der Welt (28 Milliarden US-Dollar). Auf Platz 2 und drei folgen erwartungsgemäß YouTube (18 Milliarden USD) und Twitter (13 Milliarden USD).

Google+ startet Hangout-Battles:

Google will sein Social Network Google+ stärken. Zu diesem Zweck hat sich Google mal wieder was neues ausgedacht: Hangout-Battles. In diesen Battles sollen sich verschiedene Prominente Rededuelle liefern, die sich um ein vorher festgelegtes Thema drehen. Den Anfang dabei, zum Thema Drogen, machen am 13. März Julian Assange und Richard Branson. Die Battles werden live auf Youtube gestreamt werden. Den passenden Link findet Ihr am Ende dieses Posts.

Tools – Tweetdiagram:

Bei den Tools haben wir in dieser Woche zwei praktische Web-Services. Zunächst Tweetdiagram . Mit diesem Tool kann man verfolgen, wie sich der eigene Twitter-Account entwickelt, dass heisst zum Beispiel wann Follower dazugekommen oder „verlorengegangen“ sind, wann eigene Beiträge retweetet wurden und ähnliches. Alles in allem in der derzeitigen offenen Betaphase ein nützliches Tool um den eigenen Twitter-Account zu analysieren.

Tools – Linkdiagnosis.com:

Linkdiagnosis.com ist ein ähnliches Tool. Allerdings ist dieser Service dazu da, die Linkpopularität und die Indexierung von Websiten zu analysieren. Die Daten werden als Tabellen und Grafiken ausgegeben.

So, das war’s auch schon wieder mit den Neuigkeiten. Fehlen nur noch die….

Weiterführende Links:

Die wertvollsten Social Media-Marken der Welt >> t3n.de

Hangout Battle >> t3n.de

Twitter verkauft alte Tweets >> t3n.de

Die neue Facebook-Timeline >> socialnetworkstrategien.de

Social Media Neuigkeiten – Woche 8

Hallo zusammen!

Ab jetzt möchte ich in diesem Blog einmal in der Woche zusammenfassen, welche Neuigkeiten es im Bereich SocialPR/Social Media gegeben hat und dabei auch auf neue, nützliche Tools hinweisen. Und damit legen wir direkt mal los:

Youtube erweitert die Kommunikationsmöglichkeiten:

Seit dieser Woche ist es möglich, dem eigenen Youtube-Kanal einen „Google+“-Button hinzuzufügen, um über den Youtube-Kanal mehr Aufmerksamkeit für das zugehörige Google+-Profil zu bekommen.

Außerdem gibt es nun die Möglichkeit, Videos und Playlists durch das posten eines Bulletins auf dem Youtube-Kanal zu teilen. Und es gibt nun mehr Optionen für den Anmerkungs-Editor.

Twitter updatet seine Apps:

Twitter hat die iOS- und Android-Version seiner Apps aktualisiert. Die Handhabung wurde verbessert und es wurden auch neue Features, wie z.B. Swype, eingeführt.

Pinterest bietet Opt-Out an:

Pinterest hat vor kurzem seine Privacy Settings angepasst. So wurde nun Code zur Verfügung gestellt, der das Einbinden von Content in Pinterest verhindert und den User darauf hinweist, dass er diese Inhalte nicht für Pinterest nutzen darf. Zudem wurden die Postings auf 500 Zeichen beschränkt. Praktisch ist dieses Opt-Out wohl vor allem Grafiker und ähnliche, da so zumindest teilweise verhindert werden kann, dass sich andere mit „deren Federn schmücken“. Allerdings wird auch bereits sehr kontrovers über diese Maßnahme diskutiert.

Google+ erlaubt zusätzliche Admins:

Seit kurzem ist es möglich, mehrere Admins für Google+ -Seiten zu registrieren und auch den Eigentümer ändern. Es darf zwar auch weiterhin nur einen Eigentümer für eine Google+ -Seite geben, aber dafür bis zu 50 Admins.

Tools – Quipol:

Quipol ist eine Polling-App, die vor allem für Blogs und Social Media-Pages interessant ist. Mit Quipol kann man recht schnell Ein-Fragen-Umfragen erstellen und diese auf der eigenen Seite wie gewünscht einbinden. Mittlerweile werden auch Vimeo- und Youtube-Videos unterstützt.

Tools – Quick Box Social:

Quick Box Social ermöglicht es auch Neulingen, ohne HTML-Kenntnisse eine Facebook-Page aufzubauen. Es handelt sich um ein recht einfaches Drag and Drop-Tool, welches z.B. das Einbinden von Text, Videos, Formularen und verschiedenen Feeds (Twitter, LinkedIn etc.) ermöglicht. Das Starter-Paket gibt’s ab 2$ monatlich.

So, das war’s auch erstmal für diese Woche. Weiterführende Links und Artikel findet Ihre weiter unten. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr die natürlich gerne als Kommentar stellen.

Weiterführende Links:

YouTube Enhancements: This Week in Social Media >> SocialMediaExaminer

Pinterest: Jetzt mit Opt-Out für Profis >> Chip.de

Google+ Seiten nun auch mit zusätzlichen Administratoren >> Telekom-Presse.at